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(Stand: März / April 2019)


Aktuelle Informationen und Stellungnahmen

März 2019

Gemeindepolitik in Hohne

Spätestens nach dem Erscheinen des Artikels am Samstag, den 9. März, in der CZ ist für uns alle deutlich geworden: Die erst 2016 gegründete neue Mehrheit ist in einer beschämenden Weise gescheitert. Schon wenige Monate nach der Wahl wurde zunehmend klar, dass die Zusammenarbeit unter der neuen Konstellation schwierig war und werden würde. Statt sich ausschließlich auf konstruktive Sachpolitik zu konzentrieren, standen zunehmend kontroverse Auseinanderersetzungen im Vordergrund. Dies endete nun nach monatelangen Querelen und persönlichen Diffamierungen zwischen CDU und WGH in der Abwahl des stellvertretenden Bürgermeisters.

Ein kurzer Rückblick auf das Jahr 2016 sei erlaubt. Großflächig skizzierte die WGH mit ihren Plakaten ein Zerrbild des realen Zustandes in unseren drei Dörfern. Nachweisbar hatte unsere Gemeinde, unter den bekannt schwierigen Rahmenbedingungen über Jahrzehnte eine zufriedenstellende Entwicklung genommen. Durch die Stiftung Schmarloh stand und stehen auch zukünftig den Vereinen und anderen Institutionen jährlich finanzielle Mittel zur Verfügung. Die Infrastruktur wurde unter dem Einsatz vieler Menschen gehalten, teilweise erfolgreich weiter entwickelt.

Bemerkenswert bleibt auch, der Wechsel der CDU zur WGH nach der letzten Wahl. Noch 2011 haben wir der CDU, trotz der absoluten Mehrheit der Sitze, den Posten der stellvertretenden Bürgermeisterin überlassen. Seit 2001, zur damaligen Windparkdiskussion, haben wir konstruktiv mit der CDU zusammen gearbeitet. Unter dieser Konstellation hat die Entwicklung unserer drei Dörfer einen zufriedenstellenden Verlauf genommen. Warum die CDU, nach Änderung der Mehrheitsverhältnisse „die Seiten wechselte“ bleibt ihr Geheimnis. Was von den vollmundigen Versprechungen vieles anders und alles besser zu machen geblieben ist, sehen wir heute.

Was ist für die Zukunft zwingend notwendig? Es muss gelingen, sofort zur Sacharbeit und Aufgabenabarbeitung zurück zu kommen. Andernfalls fallen wir als Gemeinde noch weiter hinter andere Dörfer zurück. Das finanziell Machbare muss umgesetzt werden, unrealistische Wünsche und Forderungen sind zurückzuweisen. Die Zusammenarbeit aller Ratsmitglieder mit der Verwaltung muss vernünftig und konstruktiv gestaltet werden. Vollkommen überflüssige und personenbezogene Diffamierungen müssen ab sofort beendet werden. Alle Ratsmitglieder sollten sich wieder in Erinnerung rufen, dass Sie von der Bevölkerung auf Zeit gewählt wurden, um die Entwicklung unserer schönen drei Dörfer voran zu bringen. Die Menschen die hier leben haben dies verdient.

Die SPD in der Gemeinde Hohne wird letzteres voll unterstützen.

Erhard Thölke


SPD Ortsverein Hohne

Meßtor 6a
29362 Hohne
Telefon: 05083-415